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HWZ - Hochschule für Wirtschaft Zürich - Fachhochschule Zürich

Schwestern im Geiste

Als Teilgebiete der Wirtschaftswissenschaften können die Betriebswirtschaftslehre und die Volkswirtschaftslehre mit Fug und Recht als Schwesterdisziplinen betrachtet werden. Beide beruhen sie auf der Annahme, dass Güter grundsätzlich knapp sind und aus diesem Grunde ökonomisch mit ihnen umgegangen werden soll. Wie es die Bezeichnungen der Disziplinen schon annehmen lassen, unterscheidet sich der jeweilige Ausgangspunkt für Überlegungen. Aus der Perspektive einzelner Betriebe sollen nicht nur Abläufe und Funktionsweisen beschrieben und erklärt werden, es geht auch um konkrete Unterstützung, die Entscheidungsprozesse in Unternehmen vereinfachen sollen. So ist es leicht nachvollziehbar, dass an Hochschulen, wo Interessierte aufs Berufsleben als Betriebswirte vorbereitet werden, eine grosse Menge funktional unterschiedlicher Lehren der Betriebswirtschaft unterrichtet werden. Die folgende Übersicht ist keineswegs abschliessend und dient nur der Vermittlung der Breite des Gebiets: Materialwirtschaft, Produktionswirtschaft, Qualitätsmanagement, Marketing, Unternehmenskommunikation, Rechnungswesen, Controlling, Personalmanagement, Organisationstheorie, Informationsmanagement oder auch Unternehmensführung. Bei diesem breiten Angebot ist für Spannung und Abwechslung gesorgt.

Die Volkswirtschaftslehre hingegen verlässt die Ebene einzelner Betrieb und wendet sich abstrakteren Zusammenhängen zu. Sie versucht unter anderem das Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage klar zu durchleuchten. Auch sucht sie Antworten auf Fragen, die sich mit Märkten und Preisen beschäftigen. Auf der Ebene der Makroökonomie beschreibt sie gesamtwirtschaftliche Phänomene wie Inflation, Konjunktur, Wirtschaftswachstum oder auch Arbeitslosigkeit. Die Fähigkeit vernetzt Denken zu können, ist ein wichtige Voraussetzung um volkswirtschaftliche Zusammenhänge zu verstehen. Volkswirtschaftliche Erkenntnisse geniessen einen grossen Einfluss bei politischen Entscheidungsprozessen.

Wo kann man sich weiterbilden in den Wirtschaftswissenschaften?

Die Fachhochschule Zürich wartet mit unterschiedlichen Angeboten auf diesem Gebiet auf. Neben der neu formierten Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften (ZHAW), die unter anderem aus der Zürcher Hochschule Winterthur (ZHW) entstand, bietet auch die Hochschule für Wirtschaft Zürich (HWZ) Aus- und Weiterbildung in Wirtschaftswissenschaften an. Während an der ZHAW berufsbegleitende und Vollzeitstudiengänge belegt werden können, hat die HWZ ausschliesslich Teilzeit-Studierende im Visier. Der Vorlesungsplan gestaltet sich so, dass Studierende bis zu maximal 80 Prozent arbeitstätig sein können. Ein gewichtiges Argument, dass für die Hochschule Zürich für Wirtschaftswissenschaften (HWZ) spricht, ist deren zentrale Lage. Die HWZ liegt im Herzen der grössten Stadt der Schweiz; gerade einmal drei Minuten vom Hauptbahnhof entfernt, liegt das moderne Schulegebäude, das auf den Namen „Sihlhof“ hört.

Eine Schule mit Geschichte

Gegründet wurde die HWZ (damals noch unter dem Namen Höhere Wirtschafts und Verwaltungsschule) im Jahre 1986 in Zürich. Die Initianten für die Gründung waren die traditionsreichen Juventus-Schulen aus Zürich sowie der Kaufmännische Verband der Schweiz. Noch heute ist die Schule privat und unabhängig. Ein Blick auf die Referentenliste zeigt, dass die HWZ ein gern gesehener Gastgeber für Ringvorlesungen ist. Jürg Keller (Kaufmännischer Direktor der Tonhalle Zürich), Kaspar Villiger (Ex-Bundesrat), Christoph Müller (Wirtschaftsjurist), Kent Ruhnke (Eishocheytrainer) und auch Joseph Deiss (Ex-Bundesrat) sind hier schon vor dem Rednerpult gestanden. Im Jahr 2006 sprach Bundesrätin Micheline Calmy-Rey zum Thema „Die Europäische Union als wichtiger Faktor für Sicherheit und Prosperität der Schweiz“. Und als letzter Höhepunkt ist der Auftritt von Marcel Osper, dem Verwaltungsratspräsident der UBS, in die Geschichtsbücher der Schule eingegangen. Er sprach zum Thema „Aus- und Weiterbildung im Management“.

Es wird nach dem Bologna-Modell studiert

Und so funktioniert es: Los geht es mit drei Semestern Grundstudium. Diese werden mit den Assessment-Prüfungen abgeschlossen. Wer diese besteht, ist zum Hauptstudium zugelassen und kann sich für eine der vier Major-Richtungen entscheiden. Nach weiteren fünf Semestern Studium ist es möglich den Bachelor of Science in Business Administration zu erlangen. Weitere Studiengänge die auf BWL aufbauen sind der Bachelorstudiengang in Business Communications sowie der Studiengang in Business Information Technology. Wer sich noch mehr theoretisches Wissen aneignen möchte, der kann das Masterstudium in Angriff nehmen. Dieses dauert zwei Jahre und wird mit dem MBA, dem Master of Business Administration, abgeschlossen. Ein hoher akademischer Grad, der viele Türen öffnet.

Jeder Studierende an der HWZ ist übrigens automatisch Mitglied bei FH Schweiz, dem Dachverband für Absolventinnen und Absolventen von Fachhochschulen in der Schweiz. Damit profitiert man von diversen Services und Rabatten. Es lohnt sich also zu studieren, in mehr als nur einem Sinne.


www.fh-hwz.ch